.: Bullenbeisser, Bärenbeisser oder Saupacker :.
Jäger und Treiber brauchten früher einen
Hund, der viel Mut, Temperament und auch ein wenig Draufgängertum
hatte. So kennen wir ja auch unseren heutigen Boxer. Immer mit dem Kopf
zuerst durch die Wand.
In der Geschichte des 17. Jahundert wurde schon von einem schweren, mittleren Hund mit breiter Schnauze berichtet. Damals wurde dieser Hund an der Rute und den Ohren kupiert. Aber die Geschichte geht noch sehr viel weiter zurück. Einige vermuten das der Boxer von der breitmäuligen Dogge abstammt, die im 2. Jahundert, in Tierkampfarenen ihren Dienst hatte. Ein Schicksal, welches unser heutiger Boxer zum Glück nicht mehr erleiden muß. Irgendwann kam die Zeit, als sich das Jagen von Wild, welches sich wehren tut (Bären, Wildschweine usw) nicht mehr lohnte, da wurde der Boxer (Bullenbeisser) sehr gerne dazu benutzt um das Großvieh beim Schlachten in die Enge zu treiben. Natürlich beschützte der Hund seinen Herrn gewissenhaft. So wie wir es ja auch von ihm heute noch kennen. Erstmals im Jahre 1895 wurde in München an einer Hunde-Ausstellung von Bernhardinern ein Boxer vorgestellt.
Es war der Boxer "Mühlbauers Flocki", der im Stammbuch die Nummer 1 trägt. Im gleichem Jahr wurde der Boxer-Klub gegründet.
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